In Linie zu den großen Meistern


Rosana Èmanuela Della Porta

wurde am 13.04. in München als Kind von Erika und Rocco Della Porta geboren.

Somit in direkter Nachkommenschaft von Giovanni Giacomo und Guglielmo Della Porta. Ebenso scheint eine Verwandtschaft zu Bartolomeo Della Porta, genannt Fra Bartolomeo, als wahrscheinlich. Dieser arbeitete unter anderem mit Bedetto Biosco an den Skulpturen der Certosa di Pavia.
 

Über das Schaffen von Giovanni Giacomo Della Porta

Giovanni Giacomo Della Porta arbeitete im Dienste der Mailänder Dombauhütte. Zu seinen Werken zählen unter anderem das große Tabernakel am Altar »Johannes der Täufer« in San Lorenzo. Ebenso erbaute er diverse Portale und den Neptun Brunnen in Rom.
 

Über das Leben und Schaffen von Guglielmo Della Porta

Guglielmo Della Porta wird um 1514 in Porzella an der Nordspitze des Luganer Sees geboren. Überliefert ist dass er sich im Besitz des »Libro Manoscritto di Leonardo da Vinci« befand und sich bereits in seinen frühen Jahren damit auseinandersetzte. Zusammen mit seinem Bruder Giovanni Giacomo gründet er 1534 eine Künstlergemeinschaft in Genua. Zahlreiche Malereien entstehen, auch in Gemeinschaft mit Perino del Vaga für den »Palazzo Andrea Doria«.

Gegen 1537 folgt er dem Ruf aus Rom. Im Auftrag von Michelangelo übernimmt er Restaurierungsaufträge für das Haus Farnese, ebenso bereitet er die Antiken der Vatikanische Sammlung auf Geheiß von Papst Julius III auf.

Der Sprung zu den wichtigsten Bildhauern Roms erfolgt mit Bau des Grabmals für Papst Paul III. Guglielmo rückt ins Rampenlicht höchster Beachtung. Es folgen diverse Aufträge für weitere Grabmäler, Büsten und Bildnisse. Im Jahr 1550 erhält er die »Frate del Piombo«, die höchste Auszeichnung der Stadt Rom.

Zur gleichen Zeit kommt es zur Streitigkeit zwischen Michelangelo und Guglielmo. Wegen eines Monuments, dessen gewaltige Ausmaße die Raumwirkung des Petersdom empfindlich stören, legt Michelangelo als oberster Bauleiter Veto ein. Die Entzweiung mit Michelangelo bringt schwerwiegende Folgen. In ganz Rom macht sich eine Stimmung gegen Guglielmo breit, die einem Boykott nicht unähnlich ist. Der Ruf des Bildhauers wird bei seinen Zeitgenossen und bis in die jüngste Gegenwart nachhaltig geschädigt.
 

Rosana Della Porta über sich

Bereits im Kindesalter wurde man auf meine Begabung aufmerksam, tatsächlich aber folgte ich ihr erst im Alter von 28 Jahren. Meine ersten Arbeiten waren die Werke zur Tarot Collection.

Seither fühle ich wie ich meiner Bestimmung folgen kann - meine Seele drücke ich durch meine Bilder aus.

Für mich wird Genetik nicht nur in Augen oder Haarfarbe sichtbar, was mich vielmehr fesselt ist die Geschichte meines Talents das ich noch in mir trage. Durch malen mich zum Ausdruck bringen.

Vorbilder sind Menschen aller Art und in jedem Alter. Mich fasziniert vor allem die Seele. Merkmale die Menschen sich aneignen, die im Gesicht als Spiegelbild zum Ausdruck kommen.

Rosana Della Porta
Heute mehr als je zuvor "Malen".


Quelle: Werner Gramberg
Die Düsseldorfer Skizzenbücher des Guglielmo Della Porta. Gebr. Mann Verlag - Berlin 1964