An mystischen Orten


An mystischen Orten
leise meinen Namen flüstern,

weil das Vollbrachte
dem Unvollbrachten gleichermaßen ist.

Der Weg der Vollendung
im Land der Sehnsucht Einzug hielt,
du nicht wirklich den Aufenthaltsort kennst.

Es befreien,
leben lassen.
Kostbares Leben.

Die Gefangenschaft,
in der deine beflügelte Seele frei umherwandert,
du beschäftigt bist mit dem Einfangen,
beides wieder zusammen zu fügen.

Nährboden geben
Großes zu schaffen.
Jedoch durch Alltägliches, kleine Schritte gezwungen, gehen musst.

Über sich hinauswachsen,
den müden Körper mit der beflügelten Seele zu Neuem bewegen.

Neuem.
Immer alt da Gewesenes,
kein Land in Sicht.

Gelandet.
Umherirrend auf einer kleinen Insel.
Kein Entkommen,
vor der Zeit.

Mit großer Hoffnung
den Weg gehen.
Möglich, dass auf diesem Weg das Herz zerspringt.
Doch meine Gedanken und Ideen
befinden sich auf diesem Pfad.

Hoffnung.
Ein ausgesprochenes Wort meiner Gedanken, die um mich kreisen.
Ein Suchender,
der zu finden verdammt,
den Weg alleine geht.
Mit einem Regiment von Empfindung kämpft,
die Verpflichtung sich nennt.

An einem magischen Ort.
Zu müde, laut meinen Namen aus der Tiefe meiner Seele zu schreien.

Leise.
Künstler.
Mit herzklopfen.